
HERBIZID-SPOT-SPRAYING – GREEN-ON-GREEN
AMPFER IM SAATGRASFELD BEKÄMPFEN

Gezielte Herbizid-Applikation zur Ampferbekämpfung
In Saatgrasbeständen mit geringem Ampferbefall (Rumex) ist Herbizid-Spot-Spraying besonders effizient. Durch die Behandlung einzelner Pflanzen oder kleiner Nester werden Herbizid-, Kraftstoff- und Maschinenzeitkosten deutlich reduziert. Gleichzeitig sinkt der Kulturstress, wodurch Ertrag, Qualität und Saatgutreinheit erhalten bleiben – bei gleicher Unkrautwirkung. Zudem ist das Verfahren umweltschonender und unterstützt die Einhaltung von EU-Vorgaben und Einschränkungen.

Ampfer (Rumex)
Das Feld wurde mit Drohnenbildern kartiert, um den aktuellen Zustand aufzunehmen und Ampfer (Rumex) im Bestand sicher vom Gras zu unterscheiden. Mit CultiWise und KI-Unterstützung wurde jede einzelne Ampferpflanze (Rumex) im Feld erkannt. Daraus entstand eine Applikationskarte, sodass das Herbizid nur auf die befallenen Stellen ausgebracht wurde – der saubere Grasbestand blieb unbehandelt.
Die Applikationskarte mit den benötigten Herbizidmengen wurde anschließend an den Fahrer der Feldspritze geschickt. Die John-Deere-Feldspritze brachte die richtige Menge Herbizid aus, minimierte so den Verbrauch und sorgte für eine effiziente Unkrautbekämpfung.

Erkennungsrahmen

Applikationskarte
Mit 94,22 % Einsparung der Aufwandmenge wurde der Herbizideinsatz stark reduziert – bei wirksamer Unkrautbekämpfung, geschontem Grasbestand und deutlich geringeren Kosten.