Sie wissen genau, wo Ihre Schläge nie richtig Ertrag bringen: die nasse Ecke, das verdichtete Vorgewende, der steinige Streifen, der als Erster austrocknet. Trotzdem bekommen diese Stellen jedes Frühjahr dieselben 200 Kilo wie Ihre besten Teilflächen.
Dieses Jahr kosten diese Kilos 26 % mehr als vor einem Jahr.

Ihren Höchststand erreichten die Preise im April, als zur Blockade der Straße von Hormus noch ein kräftiger Anstieg der Gaspreise kam. Seitdem sind sie zwar gesunken, aber nicht auf das alte Niveau, und jetzt ziehen sie wieder an: Erdgas kostet in Europa mehr als doppelt so viel wie im Juni. Und die meisten Betriebe bestellen gerade jetzt ihren Dünger fürs Frühjahr.
Teilflächenspezifische Düngung hat sich schon immer gerechnet. Bei den aktuellen Preisen ist jedes Kilo, das an der richtigen Stelle landet, noch mehr wert.
Rechnen Sie selbst nach

Auf 500 Hektar machen 10 % über 4.500 € aus. In einer normalen Saison sparen unsere Nutzer pro Schlag 5 bis 30 % Stickstoff. Die Zahlen finden Sie in den Fallstudien.
Woher die Einsparung kommt
Die Einsparung entsteht nicht dadurch, dass Sie überall weniger streuen, sondern dadurch, dass der Stickstoff innerhalb des Schlags anders verteilt wird. Einer unserer Nutzer baut in Irland Weizen an und hat die Gabe auf schwächeren Teilflächen um 20 % erhöht und auf starken um 20 % gesenkt:
„Es ging nicht einfach darum, weniger auszubringen. Manche Teile des Schlags bekamen mehr als die geplanten 210 kg/ha, andere weniger.“
Auf den meisten seiner Weizenschläge hieß das: weniger Stickstoff für dichte Bestände, die ohnehin gut versorgt waren, und etwas mehr für die wenigen lückigen Stellen.


Manche Stellen brauchen überhaupt keinen Stickstoff: Senken mit stehendem Wasser oder kahle Stellen nach dem Winter. Auf einem Rapsschlag in Lettland war nach Frost und Staunässe fast die Hälfte des Schlags ausgewintert. Die Karte sah dort keine Düngung vor und gab der Hälfte mit intaktem Bestand die volle Gabe von 188 kg/ha.
Stickstoff auf solchen Stellen ist schlicht verloren. Der erste kräftige Regen wäscht ihn aus, und auf vernässten Böden gehen täglich bis zu 5 % gasförmig verloren. Zu Ertrag wird davon nichts.
Überall sonst entscheidet die Kultur.
Weizen kann einen schwachen Start noch ausgleichen. Deshalb bekommen bei der Andüngung im Frühjahr die dünnen Stellen mehr und dichte Bestände weniger. Bei den späteren Gaben geht es um Protein, und die Strategie kehrt sich um: Die guten Zonen haben mehr Ähren zu füllen und bekommen die höhere Gabe. Bei Qualitätsweizen bringen 40 kg N/ha zusätzlich bis zu einem halben Prozentpunkt mehr Rohprotein.
Hafer geht leichter ins Lager als Weizen oder Gerste. Ein Agronom in Lettland hatte eine Ertragspotenzialkarte mit starken und schwachen Zonen, aber der Bestand sah gleichmäßig aus, also düngte er einheitlich. In den starken Zonen war der Bestand ohnehin schon dicht. Der zusätzliche Stickstoff machte ihn noch dichter, die Halme wurden länger und instabiler. Nach Sturm und Starkregen lag der Hafer genau dort.


Bei Raps ist es umgekehrt. Ein lückiger Bestand holt nicht mehr auf, deshalb bekommen die starken Zonen die volle Gabe und die schwachen weniger.
Die Strategie hängt also von der Kultur und vom Zeitpunkt der Düngung ab. Das Ziel bleibt dasselbe: jedes Kilo dorthin, wo der Bestand es nutzen kann. Die niedrigere Rechnung ist ein willkommener Nebeneffekt. Der eigentliche Gewinn ist ein Bestand, der in jeder Zone genau das bekommt, was er braucht.
Nach Karte bestellen
Die Karten sind in Minuten fertig, nicht in Tagen. Der Weizenanbauer aus Irland:
„Heute Morgen habe ich mich hingesetzt und in rund 30 Minuten Applikationskarten für über 500 Hektar Weizen erstellt.“
Auf einem 100-Hektar-Schlag ergab die Karte 19 Tonnen statt 21. Sie legen die Strategie einmal fest, übernehmen sie für alle Schläge derselben Kultur und exportieren alle Karten auf einmal. Die Karten basieren auf Satellitenbildern, eine Drohne brauchen Sie also nicht. Und sie funktionieren mit jedem Düngerstreuer, der teilflächenspezifisch streuen kann, unabhängig vom Hersteller.

Am meisten schätzt er, dass er die benötigte Menge vorher kennt:
„Ich kann dem Fahrer jetzt mit Sicherheit sagen, dass ein bestimmter Weizenschlag 19 Tonnen Dünger braucht, bevor er überhaupt aufs Feld fährt.“
Das ist der wichtigste Unterschied zum N-Sensor, mit dem er früher gearbeitet hat. Der Sensor am Schlepper erfasst den Bestand und regelt die Menge während der Überfahrt. Das funktioniert, aber die Gesamtmenge kennen Sie erst nach der Arbeit, und was einmal gestreut ist, lässt sich nicht mehr zurückholen. Eine Karte ist fertig, bevor Sie losfahren, und lässt sich ändern, bis der Streuer startet:
„Wenn ich die Ausbringmengen für einen Schlag anpassen will, geht das ganz einfach, und ich sehe sofort, wie sich der gesamte Düngerbedarf ändert.“
Bevor Sie die Bestellung unterschreiben
Öffnen Sie portal.cultiwise.com, die Registrierung ist kostenlos, und schauen Sie sich Ihre Schläge auf den neuesten Satellitenbildern an. Sie sehen sofort, wo der Bestand stark ist und wo er schwächelt. Mit einem Abo bekommen Sie zusätzlich die Ertragspotenzialkarte, die Satellitenbilder aus mehreren Jahren mittelt und Ihnen eine gute Orientierung für die Bestellung gibt. Im Februar erstellen Sie die Zonen dann auf Basis eines aktuellen Bildes und passen die Mengen an.
Jedes Kilo Stickstoff ist dieses Jahr teurer. Sorgen Sie dafür, dass es dort landet, wo es zu Ertrag wird.
Quelle: Europäische Kommission, Agri-food data portal, Düngerpreis-Dashboard (monatlicher EU-Durchschnitt für Stickstoffdünger, Produkt N: 372 € je Tonne im September 2025, 469 € im September 2026, +26 %; Daten abgerufen am 16. Oktober 2026).